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Häufige Fragen

Warum fragen die Kletterparks nach der Körpergröße und nicht nach dem Alter?

Weil die Größe entscheidet, ob jemand sicher klettern kann – nicht das Geburtsdatum. Das Kind muss die Sicherung selbst bedienen oder zumindest sicher an den Stahlseilen hängen können, und es muss von Plattform zu Plattform reichen. Ein großes vierjähriges Kind kommt damit weiter als ein kleines sechsjähriges.

Deshalb steht bei vielen Anlagen eine Zahl in Zentimetern an der Kasse: 100 cm, 110 cm, 120 cm oder 140 cm, oft gestaffelt nach Parcours. Manche Betreiber nennen zusätzlich ein Mindestalter, manche verzichten ganz darauf.

Wie funktioniert der Filter auf dieser Seite?

Sie können Alter und Körpergröße getrennt angeben. Eine Anlage wird angezeigt, wenn jede Grenze, die sie veröffentlicht, erfüllt ist:

  • Sie geben nur das Alter an → Sie sehen die Anlagen mit Altersangabe.
  • Sie geben nur die Größe an → Sie sehen die Anlagen mit Größenangabe.
  • Sie geben beides an → Sie sehen deutlich mehr, weil dann beide Arten von Anlagen beurteilt werden können.

Ein Beispiel: Bei „6 Jahre" allein passen 12 Anlagen, bei „120 cm" allein 7 – gibt man beides an, sind es 23. Am besten also immer beides eintragen.

Warum verschwinden Anlagen, sobald ich einen Wert eingebe?

Weil wir nicht raten. Wenn ein Betreiber keine Grenze veröffentlicht hat, können wir nicht beurteilen, ob Ihr Kind mitklettern darf. Diese Anlagen blenden wir aus, solange ein Alters- oder Größenfilter gesetzt ist, und schreiben unter der Liste dazu, wie viele davon betroffen sind.

Wir rechnen auch bewusst kein Alter in eine Größe um. Sonst würde die Seite einem kleinen Sechsjährigen einen Park empfehlen, an dessen Kasse es dann abgewiesen wird.

Ab welchem Alter kann mein Kind überhaupt klettern?

Das reicht weiter herunter, als viele denken. Einzelne Anlagen haben Bodenparcours schon für Kindergartenkinder: Im Kletterpark Schlossberg Lienz klettern Kinder ab zwei Jahren in Bodennähe, im Kletterpark Wartmannstetten beginnt der Kleinkinderbereich bei 90 cm und drei Jahren.

Die großen Parcours in mehreren Metern Höhe setzen meist bei 110 bis 140 cm an, was etwa sechs bis zehn Jahren entspricht.

Muss ein Erwachsener mitklettern?

Fast überall gilt: Unter 14 Jahren begleitet eine erwachsene Person. Wichtig ist das Verhältnis – viele Anlagen erlauben höchstens drei Kinder pro Erwachsenem, manche nur zwei. Wer mit vier Kindern kommt, braucht also zwei Begleitpersonen.

Mitklettern heißt wirklich mitklettern: Die Begleitperson ist im Parcours dabei, nicht am Boden. Nur bei niedrigen Parcours genügt mancherorts die Aufsicht von unten. Wer selbst Höhenangst hat, sollte das vorher wissen.

Was kostet der Eintritt?

Erwachsene zahlen in der Regel zwischen 20 und 32 Euro, Kinder etwa 16 bis 20 Euro. Einige Anlagen bieten Familienpakete, die deutlich günstiger sind als vier Einzeltickets, oder Ermäßigungen ab einer bestimmten Gruppengröße.

Wo uns Preise vorliegen, stehen sie auf der Seite der Anlage – zusammen mit dem Datum, an dem wir sie erhoben haben. Preise ändern sich jede Saison, verbindlich ist immer der Betreiber.

Was muss ich mitbringen?

Gurt, Helm und Sicherungsmaterial stellt der Park; eigenes Klettermaterial ist meist nicht erlaubt, der eigene Fahrrad- oder Skihelm dagegen oft schon. Sinnvoll sind:

  • festes, geschlossenes Schuhwerk
  • lange Haare zusammengebunden
  • Handschuhe – an vielen Kassen ausleihbar, sie ersparen Blasen an den Stahlseilen
  • keine losen Gegenstände in den Taschen

Wie lange dauert ein Besuch?

Für einen einzelnen Parcours rechnen Sie mit ein bis zwei Stunden, für eine große Anlage mit einem halben bis ganzen Tag. Dazu kommt die Einschulung von 15 bis 30 Minuten, die überall verpflichtend ist.

Achten Sie auf den letzten Einstieg: Viele Parks lassen zwei Stunden vor Betriebsschluss niemanden mehr auf die Parcours.

Was passiert bei Regen?

Leichter Regen ist meist kein Problem – im Wald bleibt es unter dem Blätterdach überraschend trocken, und die Stahlseile werden nicht rutschig. Bei Gewitter, Sturm oder Starkregen wird jede Anlage sofort geräumt.

Einige Betreiber geben in diesem Fall einen Gutschein für einen späteren Besuch aus. Vor der Anfahrt lohnt ein Blick auf die Website oder ein kurzer Anruf.

Wann haben die Kletterparks geöffnet?

Die meisten Anlagen sind saisonal von Mai bis Oktober geöffnet: in den Sommerferien täglich, in den Randmonaten oft nur an Wochenenden und Feiertagen. Einzelne Parks öffnen ganzjährig, andere ausschließlich für angemeldete Gruppen.

Ist Klettern im Hochseilgarten gefährlich?

Moderne Anlagen arbeiten mit durchgehenden Sicherungssystemen, bei denen man sich nach dem Einhängen nicht mehr umhängen muss – ein Aushängen an der falschen Stelle ist damit ausgeschlossen. Die Systeme folgen der europäischen Norm EN 15567, geschultes Personal weist vorher ein.

Die häufigsten Blessuren sind Schürfwunden und Blasen an den Händen. Wichtiger als die Technik ist, den eigenen Parcours ehrlich zu wählen: Der erste blaue Parcours entscheidet, ob es Spaß macht.


Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie an office@hochseilgaerten.com – wir ergänzen die Liste gerne.