Barrierefreie Hochseilgärten
Wo können Menschen mit Behinderung klettern? Diese Übersicht sammelt, was die Betreiber selbst angeben – abgestuft nach dem, was tatsächlich möglich ist.
„Barrierefrei" und „inklusiv" sind nicht dasselbe. Barrierefrei meint meist den Zugang zum Gelände: Parkplatz, befestigter Weg, Toilette. Inklusiv meint die Anlage selbst – ob jemand mit eingeschränkter Beweglichkeit tatsächlich klettern kann. Es gibt Kletterwälder mit barrierefreiem Empfang und keinem einzigen erreichbaren Parcours. Diese Seite unterscheidet deshalb nach dem, was der Betreiber konkret anbietet.
Von Grund auf inklusiv gebaut
Die Anlage wurde von Anfang an für Menschen mit Behinderung geplant – mehrere Aufstiege, Hilfsmittel, geschultes Personal.
Einzelner Parcours geeignet
Eine bestimmte Strecke ist auch mit körperlichem oder geistigem Handicap zu bewältigen, meist mit Betreuung und nach Voranmeldung.
Betreiber nennt Zugänglichkeit
Der Betreiber weist auf seiner Website auf Barrierefreiheit oder Menschen mit Behinderung als Zielgruppe hin, ohne technische Einzelheiten zu nennen. Hier lohnt ein Anruf vorab.
Ermäßigung mit Ausweis
Diese Anlagen gewähren Menschen mit Behindertenausweis den ermäßigten Tarif. Das ersetzt keine Zugänglichkeit, zeigt aber, dass man dort mit der Frage rechnet.
Was Sie vorher fragen sollten
- Wie kommt man in den Parcours hinauf – Leiter, Netz, Rampe oder Aufzug?
- Gibt es ein System zur Gewichtsentlastung?
- Komme ich im Rollstuhl bis zur Einstiegsplattform?
- Ist Personal da, das Transfers begleitet?
- Wie funktioniert die Rettung, wenn jemand oben nicht weiterkommt?
- Gibt es einen Parcours in Bodennähe als Alternative?
Was hier fehlt
Für die allermeisten der 219 Anlagen in diesem Verzeichnis liegen uns keine Angaben zur Zugänglichkeit vor – nicht, weil sie unzugänglich wären, sondern weil die Betreiber nichts dazu veröffentlichen. Wenn Sie eine Anlage betreiben oder kennen, bei der Klettern mit Behinderung möglich ist, schreiben Sie uns. Wir nehmen sie auf. Hochseilgarten melden.