2026-08-06
Flying Fox und Zipline – die längsten Seilrutschen Österreichs
2,5 Kilometer am Stück, 150 Meter über einen Badesee, 31 Seilrutschen in einer einzigen Anlage: Wo es in Österreich am schnellsten bergab geht.

Der Flying Fox ist für viele der eigentliche Grund, in einen Kletterpark zu gehen: Man hängt sich ein, hebt die Füße an – und der Rest passiert von selbst. Eine Übersicht über die Anlagen, bei denen die Seilrutsche nicht nur Beiwerk ist.
Zipline Stoderzinken: 2,5 Kilometer
Die längste Seilrutsche im Land gehört zum Abenteuerpark Gröbming und führt vom Stoderzinken ins Tal – zweieinhalb Kilometer am Stück. Das ist keine Station innerhalb eines Parcours mehr, sondern eine eigene Attraktion mit eigener Anfahrt.
ACS Alpincenter Flachauwinkl: 150 Meter über den See
Am Winkler Badesee führen 150 Meter lange Seilrutschen quer über das Wasser. Der Rest der Anlage sind rund 70 Übungen auf vier bis zwölf Metern Plattformhöhe – die Zipline ist der Abschluss.
Adventurepark Gerlitzen: 31 Flying Foxes
Wer nicht die eine lange, sondern viele Seilrutschen sucht, ist auf der Gerlitzen richtig: 31 Flying Foxes verteilen sich über die Anlage, dazu kommt ein zehn Meter hoher Base-Jump als Nervenprobe.
Waldseilpark Pfunds: 100 Meter über den Inn
Der Waldseilpark im Dreiländereck endet mit einem 100 Meter langen Flying Fox über den rauschenden Inn – zurück geht es über eine schwingende Seilbrücke. Eine ähnliche Länge bietet der Kletterwald Tannheimer Tal mit zwei Mega-Flying-Foxes.
Abenteuerpark Wichtelpark Sillian: 12 Stück auf 8 Parcours
In Osttirol verteilen sich 12 Flying Foxes auf 8 Parcours mit 65 Stationen – gutes Verhältnis für alle, die zwischen den Kletterpassagen regelmäßig eine Belohnung wollen.
Und der GipfelLiner
Am Wildkogel im Pinzgau gibt es die Seilrutsche ganz ohne Kletterpark drumherum: Der GipfelLiner ist eine reine Zipline-Anlage. Für Familien, bei denen ein Teil klettern und ein Teil lieber nur fliegen will, ist das eine Überlegung wert.
Was du zum Flying Fox wissen solltest
- Das Gewicht entscheidet. Leichte Kinder bleiben auf langen Strecken manchmal kurz vor dem Ende hängen – das Personal weiß das und holt sie. Es ist unangenehm, aber ungefährlich.
- Bremsen übernimmt die Anlage. Moderne Ziplines bremsen automatisch. Nie selbst ins Seil greifen.
- Lange Haare zusammenbinden, Kapuzenbändchen verstauen, Handy einstecken statt in der Hand halten.
Alle Anlagen mit Karte und Link zum Betreiber findest du in der Übersicht.