2026-08-20
Der Retzhof ist unser erster Premium-Partner
Der Hochseilgarten Schloss Retzhof in Wagna hat uns Fotos, Logo und ausführliche Angaben überlassen. Was ein Premium-Eintrag zeigt, was er kostet – und was er ausdrücklich nicht kauft.

Dieses Verzeichnis ist aus Recherche entstanden, nicht aus Anfragen. Wir haben 350 Anlagen in Österreich, Deutschland, Slowenien und Tschechien gegen die Seite ihres Betreibers gehalten, Preise abgeschrieben, tote Domains aussortiert und in drei Sprachen aufgeschrieben, was zutrifft. Kein Betreiber hat dafür bezahlt, und keiner musste zustimmen.
Seit heute gibt es davon eine Abweichung, und sie soll benannt werden: Der Hochseilgarten Schloss Retzhof in Wagna ist unser erster Premium-Partner.
Was sich dadurch ändert
Der Retzhof hat uns eigene Fotos, sein Logo und ausführliche Angaben zu Parcours, Anfahrt und Gruppenprogrammen überlassen. Daraus ist ein Eintrag geworden, der anders aussieht als die übrigen 349:
Ein Bild führt die Seite an statt einer Überschrift auf Weiß. Daneben steht das Logo des Bildungshauses.
Zehn Fotos statt fünf. Die Galerie hat im Premium-Eintrag kein Limit. Vier Bilder sind unsere eigenen vom August, sechs kommen vom Retzhof – darunter Aufnahmen von Tomo Jesenicnik aus 2014. Jedes Bild trägt den Nachweis, der ihm zusteht, nicht pauschal unseren.
Ausführliche Texte. Wo ein Basiseintrag rund 200 Wörter hat, stehen hier eigene Abschnitte zu den Parcours, zur Anfahrt mit Bahn und Auto und dazu, was eine Gruppenbuchung praktisch bedeutet.
Ein Aktionsfeld, das der Betreiber viermal im Jahr ändern kann. Beim Retzhof steht dort derzeit der Satz, der die häufigste Enttäuschung verhindert: Gebucht wird ausschließlich als Gruppenprogramm, eine Tageskasse gibt es nicht.
Was Premium nicht kauft
Das ist der wichtigere Teil, und er gilt unverändert:
Keine bessere Platzierung. Der Retzhof steht in Liste, Karte und Filter genau dort, wo ihn die Daten hinstellen. Das Logo erscheint auf seiner Detailseite und nirgends sonst – nicht in der Übersicht, nicht auf der Karte, nicht in der Regionsseite. Bezahlen ändert, wie ein Eintrag aussieht, nicht wo er steht.
Kein Weglassen unangenehmer Angaben. Im Eintrag steht weiterhin, dass es keine Tageskasse gibt, dass keine Preise veröffentlicht sind und dass man als Familie ohne Gruppe schwer hineinkommt. Das ist für einen Betrieb, der Schulen und Vereine bedient, keine Kritik – aber ein Besucher muss es vorher wissen.
Kein Verdrängen anderer Anlagen. Auf der Seite zur Steiermark stehen die übrigen Anlagen so wie zuvor.
Keine anderen Regeln für den Text. Dieser Beitrag ist nach denselben Maßstäben geschrieben wie jeder andere hier, und er trägt am Ende den Hinweis auf die Partnerschaft.
Warum ausgerechnet der Retzhof
Weil die Anlage etwas kann, das im ganzen Verzeichnis selten ist. Der Retzhof ist mit dem europäischen Accessibility Award ausgezeichnet, und seine Erlebnisstationen lassen sich auch von Menschen mit Behinderung nutzen. Unter 350 Anlagen tragen 29 überhaupt eine Angabe zur Zugänglichkeit, und die meisten davon meinen damit einen ermäßigten Eintritt, keine begehbare Anlage.
Dazu kommt, dass der Retzhof ein Bildungshaus ist und kein Freizeitpark. 28 Stationen, ein Flying Fox und ein Aussichtsplateau in 18 Metern – aber kein Drehkreuz. Wie viele Anlagen so arbeiten und warum, steht in unserem Beitrag Hochseilgärten ohne Tageskasse.
Für andere Betreiber
Der Basiseintrag bleibt kostenlos, für alle. Wer Fotos schicken will, damit seine Anlage nicht mit einem Kartenausschnitt dasteht, braucht dafür nichts zu zahlen – nur die Erlaubnis, sie zu verwenden. Von 350 Anlagen haben bisher fünf eigene Bilder.
Was ein Premium-Eintrag zusätzlich enthält und was er kostet, steht auf der Seite Für Betreiber.
Hinweis: Der Hochseilgarten Schloss Retzhof ist Premium-Partner von hochseilgaerten.com. Auf Auswahl, Reihenfolge und Inhalt der Angaben in diesem Verzeichnis hat das keinen Einfluss.