2026-08-25
Das Verzeichnis gibt es jetzt auch auf Tschechisch und Italienisch
Alle 375 Anlagen stehen ab sofort in fünf Sprachen – neben Deutsch, Englisch und Slowenisch nun auch auf Tschechisch und Italienisch. Was das für die 25 tschechischen Parks bedeutet und warum Italienisch dazukommt, obwohl keine einzige Anlage in Italien liegt.

Das Verzeichnis erscheint ab sofort in fünf Sprachen. Zu Deutsch, Englisch und Slowenisch kommen Tschechisch und Italienisch – und zwar nicht nur für die Navigation, sondern für alle 375 Anlagen mit ihren Beschreibungstexten, Saisonangaben, Preisen und Zugangsregeln.
Warum Tschechisch
25 der 375 Anlagen liegen in Tschechien, verteilt auf zwölf Kraje von Prag bis Moravskoslezský. Bisher waren sie nur auf Deutsch, Englisch und Slowenisch beschrieben – also in keiner Sprache, die in Tschechien selbstverständlich wäre.
Die tschechischen Anlagen behalten dabei ihre Preise in Kronen. Wir rechnen sie bewusst nicht in Euro um: Der Kurs schwankt, die Betreiber kassieren in Kč, und eine umgerechnete Zahl wäre eine, die an keiner Kasse gilt. Im Budgetfilter der Startseite tauchen diese Parks deshalb als „kein vergleichbarer Preis" auf statt mit einer erfundenen Euro-Zahl.
Warum Italienisch, obwohl keine Anlage in Italien liegt
Weil die Grenze nicht dort verläuft, wo die Anlagen stehen. Kärnten und Osttirol sind von Südtirol und dem Friaul aus näher als von Wien, und die Parks rund um den Klopeiner See oder in Slowenien liegen für eine Familie aus Bozen oder Udine im Tagesausflugsradius. Für die war das Verzeichnis bisher schlicht nicht lesbar.
Ob irgendwann auch italienische Anlagen dazukommen, ist offen. Das Verzeichnis wächst dort, wo wir Anlagen tatsächlich prüfen können – und geprüft heißt: Preise, Alters- und Größengrenzen von der Seite des Betreibers, nicht aus einem Buchungsportal.
Was gleich bleibt
Die Sprache wechselt über den Umschalter im Kopf jeder Seite; die Adresse einer Anlage bleibt dieselbe, nur mit vorangestelltem Sprachkürzel. Ein Eintrag, den Sie jemandem schicken, öffnet sich also in der Sprache, in der Sie ihn kopiert haben.
Unverändert bleiben auch die Grundsätze: keine Werbung, keine Provision, keine Kosten für die Betreiber – und lieber eine Lücke im Eintrag als eine Zahl aus zweiter Hand.